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Genya Bieberbach: Ehe in Gefahr


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Genya Bieberbach

Genya Bieberbach ist Germanistin und Betriebswirtin und arbeitet als freie Autorin und Lektorin. Sie schreibt Auftragstexte für Zeitschriften- und Wirtschaftsverlage, Unternehmen und Freiberufler. Außerdem arbeitet sie an der Biographie eines deutschen Schriftstellers. Sie korrigiert und lektoriert Texte unterschiedlicher Couleur für Druckereien, Agenturen, Unternehmen und Verlage.
Kurzromane und Truestories bedeuten für sie eine Abwechslung; Ihre Geschichten prägen viel Herz und Gefühl.


Lesen Sie heute von Genya Bieberbach:


Eine ungewöhnliche Leidenschaft!

EHE IN GEFAHR
Ich verliebte mich in eine Frau

Jasmin B.; (33):


Im Krankenhaus lernte ich eine neue Freundin kennen. Dass daraus irgendwann mehr werden könnte, ahnte ich damals noch nicht. Doch dann kam der Tag, an dem ich mich entscheiden musste ...


*


Brief für Brief warf ich in den Kamin und schaute den Flammen zu, wie sie langsam, Wort für Wort, meine Erinnerungen verbrannten. Die eine Liebe hatte ich verloren. Ich musste sie mir aus dem Herzen reißen, auch wenn es noch so weh tat. Und weh tat es. Verdammt weh. Ach, warum kann man nicht zwei Menschen gleichzeitig lieben? Warum immer dieser Zwang zu Entscheidungen, die man gar nicht treffen will? Entscheidungen, die für irgendeinen immer schmerzhaft sind, egal wofür man sich entscheidet. Warum konnte nicht alles so weitergehen wie bisher? Warum musste dieser Traum zu Ende gehen?

Es begann vor drei Jahren. Sigrid hatte mir zu meinem 30. Geburtstag einen Kurzurlaub auf Rügen geschenkt. Ein kleiner Urlaub von der Familie, nur mit meiner besten Freundin. Ich hatte sie ein Jahr vorher auf der Entbindungsstation kennen gelernt, auf der unsere kleine süße Tochter zur Welt kam. Sigrid war dort Krankenschwester und nahm mich mit ihrer sonnigen Art sofort für sich ein. Obwohl ich normalerweise mit fremden Menschen nicht so rasch warm werde, wurden wir schnell Freundinnen und unternahmen viel miteinander. Nun also dieser kleine gemeinsame Urlaub. Ich war schon so lange nicht mehr an der Ostsee gewesen und freute mich darauf wie ein kleines Kind. Noch wusste ich ja nicht, dass dieser Urlaub mein Leben auf den Kopf stellen würde.


*


Jasmin komm endlich! Die Ostsee wartet.“ Lachend zog mich Sigrid von meinem Mann weg zu ihrem Auto. Peter freute sich auf ein paar Tage sturmfrei. Unsere Kleine hatten wir zu seinen Eltern gebracht. Am Abend wollten zwei Freunde zu ihm auf einen zünftigen Skatabend kommen. Und Sigrid und ich machten uns auf den Weg nach Altefähr auf Rügen. Lang hatten wir von Berlin aus ja nicht zu fahren. Bereits nach zweieinhalb Stunden standen wir am Rügendamm und schnupperten Seeluft.

Sigrid hatte für uns ein Doppelzimmer gemietet. Dort ließ sie mich erst einmal allein.

Pack in Ruhe deine Sachen aus. Ich will noch ein paar Dinge besorgen und dann zeig ich dir etwas ganz Tolles.“

Damit verschwand sie.

Ich ging zum Fenster, ließ den Blick über die Boote und Schiffe schweifen, die im Sonnenlicht über den Strelasund schipperten, und erfreute mich an der fabelhaften Aussicht.

Bald war Sigrid wieder zurück. Ein geheimnisvolles Lächeln umspielte ihre Lippen. Doch ich hielt meine Neugier zurück. Als nach den ersten erholsamen Stunden langsam der Abend anbrach, holte meine Freundin einen Korb aus unserem Zimmer, nahm mich bei der Hand und führte mich durch ein kleines Waldstück. Nach einer Weile lichtete es sich und gab einen sensationellen Anblick frei.

Wir standen an der abschüssigen Küste zum Strelasund und schauten geradewegs auf die beeindruckende Silhouette von Stralsund, über welcher rotglühend die Abendsonne stand. Ich war so fasziniert, dass mir der Atem stockte.

Sigrid hatte inzwischen eine Decke ausgebreitet, eine Flasche Rotwein, Baguette, Käse und Trauben aus ihrem Korb gezaubert und zeigte neben sich.

Komm, setz dich zu mir“, sagte sie leise. „Genießen wir einen einmaligen Sonnenuntergang.“

Aneinander gelehnt, aßen wir schweigend und tranken abwechselnd aus der Rotweinflasche. An Gläser hatte Sigrid nicht gedacht. Doch das tat der Stimmung keinen Abbruch. Während uns eine sanfte Brise durchs Haar fuhr, tauchte gegenüber die Sonne die alten Speicher und Stralsunder Kirchen in ein herrliches Licht, das uns ganz gefangen nahm.

Meine Freundin hatte ihren Arm um mich gelegt, streichelte meinen Nacken, meine Schultern und begann plötzlich, mich zaghaft zu küssen. Ich hielt erst ganz still. Einerseits war ich verwirrt, andererseits fühlte ich ein angenehmes Kribbeln in meinem ganzen Körper, eine wohlige Wärme, die sich bald wie ein Feuer in mir ausbreitete. Auch Sigrid sagte kein Wort. Schweigend küsste sie mich weiter, bis ich mich in diese Zärtlichkeiten fallen ließ und ihre Küsse erwiderte.


*


Wir verbrachten fünf unbeschreiblich schöne Tage miteinander. Auch die Nächte, in denen mir Sigrid ihre Liebe beteuerte und zeigte, genoss ich. Dennoch waren sie auch von Nadelstichen begleitet, von Gedanken, die mich zwischendurch immer wieder piesackten. Diese Tage würden irgendwann vorbei sein. Wie ging es dann weiter? Was erwartet Sigrid von mir, wenn wir wieder zuhause sind? Bleibt dieser Urlaub ein einmaliges Erlebnis und alles läuft weiter wie bisher? Was wird aus meiner Ehe? Ich kann Peter doch unmöglich davon erzählen?

Ich habe einen tollen Mann. Er ist nicht nur gut aussehend, sondern auch noch erfolgreich als Computer-Spezialist tätig und in seiner Firma bereits zum Abteilungsleiter aufgestiegen. Vor allem aber ist er der beste Papa der Welt und ein unglaublich geduldiger, liebevoller und zärtlicher Ehemann. Er liest mir buchstäblich jeden Wunsch von den Augen ab. Ihm zu gestehen, dass ich ihn betrogen habe, noch dazu mit einer Frau, das würde er nicht verstehen. Er ist in diesen Dingen sehr konservativ. Ein Vertrauensbruch käme für ihn einer Trennung gleich. Das hat er mir schon vor Jahren gesagt. Damals stand meine Treue ihm gegenüber für mich außer Frage. Doch damals kannte ich auch Sigrid noch nicht. Was wird aus unserer Freundschaft werden, wenn wir wieder daheim sind? Freundschaft. War das überhaupt noch Freundschaft? War das nicht schon mehr? Ich fühlte mich so stark zu ihr hingezogen, fühlte mich so verstanden, so wohl, so geliebt, dass der bloße Gedanke, sie könnte aus meinem Leben verschwinden, mir schon Magenschmerzen bereitete.


*


So, ich bringe dir deine Frau wohlbehalten zurück“, begrüßte Sigrid lachend meinen Mann, als wir wieder daheim waren. Nichts in ihrem Verhalten verriet ihre Gefühle mir gegenüber. Sie umarmte Peter kurz, gab unserer Tochter einen Nasenstüber, holte meinen Koffer aus ihrem Auto und schloss mich zum Abschied in die Arme.

Wir sehen uns morgen bei mir zum Kaffeetrinken. Ich freu mich schon so auf dich“, raunte sie mir ins Ohr, bevor sie abfuhr.

Du siehst ja richtig rosig und erholt aus“, stellte Peter fest, während ich mit unserer kleinen Tochter herumalberte. Ich war so froh, wieder zuhause zu sein. Plötzlich merkte ich, wie sehr mir Peter und die Kleine gefehlt hatten. Wir waren doch eine glückliche kleine Familie. Wie hatte ich das vergessen können! Andere Frauen würden alles dafür geben, an meiner Stelle zu sein, und ich setzte das so leichtfertig für ein Abenteuer aufs Spiel. Es tat mir alles so leid. Heftig umarmte ich Peter. Ich wollte ihn nie wieder loslassen.

Was denn, so sehr habe ich dir gefehlt? Ich dachte, du wärst froh, mich mal los zu sein“, flüsterte mir mein Mann ins Ohr. Verstohlen wischte ich mir die Tränen aus den Augen. Nie wieder wollte ich meine Ehe riskieren.


*


Da bist du ja endlich! Ich hab so auf dich gewartet.“ Sigrid strahlte mich an, als ich vor ihrer Tür stand. Ich hatte schon ein paar Verabredungen unter fadenscheinigen Begründungen platzen lassen. Doch heute wollte ich mich nicht länger drücken. Wir mussten reden, mussten Klarheit in die Situation bringen. So etwas wie im Urlaub durfte sich nicht wiederholen. Ich wollte Sigrid als Freundin nicht verlieren. Doch auch meine Familie wollte ich nicht aufgeben.

Als ich ihre Wohnung betrat, stieg mir ein betörender Duft in die Nase. Ich liebe Wohlgerüche und Sigrid wusste das. Sie zog mich an der Hand in ihr Badezimmer. Dort brannten unzählige Kerzen. Die Wanne war gefüllt und auf dem Wasser schwammen Rosenblätter. Sigrid zog an meiner Jacke, um sie mir abzunehmen.

Nein, Sigrid, bitte... ich muss mit dir reden... es geht so nicht...“

Sie verschloss mir mit einem innigen Kuss den Mund und nestelte an meiner Bluse herum, bis diese auf dem Fußboden lag. Ich schaffte es nicht, mich ihr zu entziehen, ließ mich wieder im Sog ihrer Zärtlichkeiten treiben – und nahm mir vor, später mit ihr zu reden. Doch später wurde es ein Glas Wein, noch ein Glas Wein und ich blieb über Nacht.


*


Kannst du mir nicht vorher sagen, dass du bei Sigrid bleibst oder wenigstens anrufen?“ Peter war sauer. Ich war mal wieder bei Sigrid geblieben und er hatte nichts davon gewusst. In letzter Zeit stritten wir uns häufig. Er war oft gereizt und ich rannte dann weg. Ich rannte zu Sigrid. Fast drei Jahre dauerte unsere Beziehung nun schon an. Peter ahnte nichts davon. Allerdings war sein Verhältnis zu Sigrid in dieser Zeit merklich abgekühlt.

Merkst du nicht, dass sie dich vereinnahmt? Es kommt mir schon vor, als gehöre sie zu unserer Familie. Wohlbemerkt nicht auf meinen Wunsch! Ich habe nicht vor, sie zu adoptieren. Sag ihr das! Sie soll sich gefälligst eine eigene Familie zulegen“, redete sich mein Mann in Rage. „Warum hat sie immer noch keinen Mann? Sie sieht doch gut aus. Dann wäre sie weg von der Straße und du hättest vielleicht mal wieder mehr Zeit für uns. Dass du auch eine Tochter hast, weißt du ja wohl noch! Oder ist deine Freundin lesbisch?“

Ich drehte mich schnell weg und verließ das Zimmer, denn ich merkte, wie mir schlagartig das Blut ins Gesicht schoss.

Natürlich, Madame muss nicht mit mir reden! Ich bin ja nur dein Mann“, schrie mir Peter wütend hinterher und knallte die Tür zu.

So weit war es also mit uns gekommen. Jetzt brüllten wir uns schon an. Dabei war ich vor gar nicht allzu langer Zeit noch überzeugt davon, unsere Liebe wäre so groß ist, dass grauer Alltag so bald keine Chance hat. Ich warf mich aufs Bett und heulte in meine Kissen. Selbstmitleid mischte sich mit meinem schlechten Gewissen und Ratlosigkeit. Was sollte ich nur tun? Ich liebte doch meine kleine Familie über alles. Doch ich liebte eben auch Sigrid. Inzwischen wollte ich auch sie nicht mehr aufgeben. Sigrid stellte keine Besitzansprüche. Sie liebte mich, nahm mich so, wie ich bin, ohne Forderungen zu stellen. Bei ihr kam ich zur Ruhe, wenn mir zuhause mal wieder alles über den Kopf wuchs.

Mami, bist du traurig?“ Meine kleine Lisa kletterte zu mir aufs Bett und strich mir tröstend über die Haare. Doch statt mich zu beruhigen, weinte ich nur noch mehr. Was tat ich nur meiner Tochter an? Wie lange konnte ihr noch verborgen bleiben, dass ihre Eltern sich immer mehr voneinander entfernten? Ich drückte sie an mich.

Es wird alles wieder gut, mein Sonnenschein“, versprach ich ihr. Ich fällte eine Entscheidung.


*


Ich muss mit dir reden.“

Ich ging in Sigrids Wohnzimmer und wollte ohne Umschweife auf mein Ziel zusteuern.

Ja, ich mit dir auch“, brachte mich Sigrid sofort aus dem Konzept. Ich schaute sie forschend an. Sie war anders als sonst. Irgendetwas war passiert. Ihre Augen sahen aus, als hätte sie geweint.

Was ist los? Hat dir jemand weh getan?“ Ich war sofort panisch. Wer hatte meine geliebte Freundin verletzt? Hat Peter sie etwa angerufen?

Sigrid setzte sich neben mich, nahm meine Hände und drückte sie an ihr Gesicht, das ganz heiß vor Aufregung war.

Ich ziehe weg“, brach es aus ihr heraus. „Weit weg. Über 600 km. In die Nähe von Stuttgart. Ich hatte mich schon lange in einer Privatklinik dort beworben. Es ist eine gute Stelle. Ich kann dort eine Station leiten. Ich hätte es dir schon längst sagen sollen, aber eigentlich hatte ich gar nicht wirklich damit gerechnet, dass es klappt. Und dann auch noch so schnell.“

Tränen liefen über ihr Gesicht.

Ich war hin- und hergerissen. Einerseits konnte ich mir nicht vorstellen, so weit entfernt von Sigrid zu sein. Andererseits war das definitiv die Lösung für meine Ehe.

Bitte komm mit“, sagte Sigrid plötzlich leise. „Ich werde dort genug verdienen, dass es erst einmal eine Weile reicht, bis du auch eine Stelle gefunden hast. Sekretärinnen werden doch immer wieder gesucht. Vielleicht sogar in der gleichen Klinik.“

Was? Bist du verrückt geworden?“ Entsetzt rückte ich ein Stück von ihr ab. „Ich habe eine Tochter. Wie stellst du dir das vor?“

Aber Lisa kannst du doch mitnehmen.“

Und was ist mit Peter? Der weiß doch gar nichts davon, was wirklich mit uns beiden ist. Der denkt doch immer noch, wir sind einfach beste Freundinnen. Soll ich mich vielleicht vor ihn hinstellen und sagen: übrigens habe ich seit drei Jahren ein Verhältnis mit Sigrid und werde jetzt mit ihr wegziehen. Unsere Ehe war ganz nett, aber jetzt ist sie halt vorbei?“ Ich war fassungslos über Sigrids Vorschlag. Sie schluchzte auf. „Bedeute ich dir gar nichts?“

Du hast gewusst, dass ich verheiratet bin, als du dich an mich rangemacht hast“, entgegnete ich wütend. Dann rannte ich davon und ließ sie allein.


*


Mein Ausbruch tat mir sehr schnell leid und so entschuldigte ich mich am nächsten Tag bei Sigrid. Ich bat sie, unsere Freundschaft nicht aufzugeben und versicherte ihr, dass sie mir sehr viel bedeutete. Trotzdem merkte ich, dass unsere Auseinandersetzung etwas kaputt gemacht hatte. Peter, ich und noch ein paar Freunde halfen ihr beim Möbelpacken, Wohnung auflösen und verabschiedeten sie gemeinsam, bevor sie ins Auto stieg und dem Möbelwagen hinterher fuhr.

Zum Abschied hatte sie mir ein Päckchen in die Hand gedrückt. Als ich es zuhause öffnete, hielt ich eine Holzschatulle in der Hand, randvoll gefüllt mit den Briefen und Gedichten, die ich ihr im Laufe der letzten drei Jahre immer wieder geschrieben hatte. Sie waren sorgsam mit einem roten Band zusammengebunden. Obenauf lag ein kleiner Zettel.

Es war eine schöne Zeit mit dir. Schade, dass sie so zu Ende gehen musste. Ich werde dich immer in meinem Herzen tragen. Aber nimm bitte keinen Kontakt mehr zu mir auf. Mein Herz muss jetzt heilen“, stand da in Sigrids sauberer Schrift.

Ich hatte sie also verloren. Ihre Zeilen klangen so endgültig, dass mir elend wurde. Ich löste mich förmlich in Tränen auf.

Das ist nun fast neun Monate her. Meine Versuche, doch Kontakt zu Sigrid aufzunehmen, liefen ins Leere. Meine Briefe kamen zurück. Meine Mails wurden nicht beantwortet und wenn ich sie anrief, legte sie wortlos auf.

Ich hatte lange damit zu kämpfen, zerfloss manchmal in Traurigkeit und las mir immer wieder unsere Briefe durch.

Peter zeigte Verständnis für mich. Seiner Meinung nach hatte ich meine beste Freundin verloren und diese hatte mich in der neuen Heimat ganz schnell abgelegt. Er war sauer auf Sigrid. Aber um mich kümmerte er sich rührend.

Irgendwann wurde mir klar, dass ich meine Trauer ablegen und das Kapitel Sigrid in die angenehmen, aber unwiederbringlich vergangenen Erinnerungen einordnen muss. Meine Tochter und mein Mann sind jetzt wichtig. Ich will diese Ehe erhalten, mit dieser kleinen lieben Familie glücklich sein.

Peter und ich streiten uns nicht mehr. Wir unternehmen viel miteinander und genießen wieder romantische Zweisamkeit unterm Sternenhimmel auf unserer Terrasse. Ich will, dass es so bleibt, und werde alles dafür tun.

Deshalb warf ich alle Briefe, die zwischen Sigrid und mir geschrieben wurden, in den Kamin. Es tat noch einmal weh. Doch ich wusste, der Schmerz würde bald wieder vergehen.

Jetzt war nur wichtig, dass Peter nie erfuhr, was tatsächlich zwischen uns stand.

 

Diese Geschichte ist verkauft, aber noch nicht gedruckt. Sie erscheint am 13. Oktober 2010 im Martin Kelter Verlag, Hamburg in der Zeitschrift MEINE LEBENSLÜGE Nr. 12



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